Woher ich komme, was mich geprägt hat ( Bio)

Über mich – die WURZELN

Ich bin Dresden geboren, nach dem Tod meiner Mutter allein bei meinem Vater und in Freital aufgewachsen, der Chorleiter war und mir die Liebe zur Musik und zur Kunst vermittelt hat. Durch Freunde viel in der Theaterszene Dresdens gewesen, selbst in einer Kabarett Gruppe auf der Bühne gestanden, die Steine für den Jazzclub Tonne geklopft und an der Elbe von der Freiheit als Erwachsene geträumt. Nach dem Abitur in Leipzig an der Universität Kulturwissenschaften / Nebenfach Kunstgeschichte studiert, mit Dieter Rink Haus Instand Besetzer, Freiräume ausgetestet und anderen organisiert. Interdisziplinäre Arbeit, Stadtteilkultur, Design waren unsere Schwerpunkte, aber auch praktisch waren wir auf dem Bau, im Neubaugebiet Grünau, auf der Baustelle in Taschkent, mit einem Baukollektiv im wunderschönen Kiew – kein Weg war zu weit, um die Möglichkeiten praktischer Weltverbesserung auszutesten. Begegnungen mit Menschen, gemeinsame Arbeit, internationaler Austausch waren selbstverständlich.

Dann der Abschluss, die Diplomarbeit zum Thema „Spielanlagen zwischen ästhetischer Umweltgestaltung und Kreativitätsangebot“. Platte und Abenteuerspielplätze, die Chancen der Architektur – dazu konnten wir Nächte lang durch debattieren. Exkursionen und Praktika, am Band im Schokoladenwerk Delitzsch, in der Stadtverwaltung Rostock und in der Hochschule Burg Giebichenstein waren prägende Begegnungen mit kreativen Menschen, Arbeitern und der Verwaltung.
Mit dem Diplom mit Auszeichnung ging es in die Wissenschaft: auf den Weg als Wissenschaftliche Assistentin an die heutige Technische Universität in Ilmenau zur Dissertation, begonnen mit Arbeiten zur geistigen Kultur beim Aufkommen der Computer. Nebenbei Workshops, Konferenzen organisiert und Kultur in den beliebten Studentenkellern. Dann nach Berlin der Liebe gefolgt. Nix mit Dissertation, sondern rein in die Wende, in Arbeitsmarktprojekte und das Kommunale Forum Mitte am Hausvogteiplatz. Wendehoffnungen auf Gerechtigkeit, Spielraum für alle – und dazu zwei eigene Kinder großziehen. Erst „Kids beraten den Senat“ mit Thomas Krüger, dann beim Sozialpädagogischen Institut der Aufbau der Kinder- und Jugendpartizipation bis zum berlinweiten Büro DREHSCHEIBE Kinderpolitik. Als AKIB Vorsitzende die Koordination der Kinderbauernhöfe und Abenteuerspielplätze, eigene Zeitung, internationale Begegnungen, Fachaustausch von Hamburg bis Krim.
Ab 2000 dann rein in die Umsetzung, in Verantwortung, Start beim Jugendsenat als Referentin und gleich das erste Programm gegen Rechts. Nach Wowereits Neustart in Schöneberg in der Wirtschaftsverwaltung die nächsten 10 Jahre, im Leitungsstab, durch Senator Harald Wolf viele tolle Unternehmen, soziale Projekte kennen gelernt und dazu beigetragen, das die entscheidenden Weichenstellungen für die wirtschaftliche Entwicklung, für gute Arbeitsplätze und Frauen und Gleichstellung in Angriff genommen werden konnten. Viele spannende Projekte aus dem Bereich Frauen und Arbeit, Abschluss mit der Organisation des ersten Berliner open Data Day 2011. Über die Marzahner KommunalpolitikerInnne und deren Kampf um Respekt und Anerkennung für den Ostbezirk die Menschen, Verantwortlichen kennen und schätzen gelernt und seitdem ist Marzahn-Hellersdorf meine Wahlheimat für mein politisches Engagement für die Linke.

Expertise

Politik Beratung

Seit 2000 in verschiedenen Rollen im Stab von Senator Klaus Böger ( SPD ), Senatorin Freifrau von Friesen ( Grüne ), Senator Gregor Gysi und als Büroleiterin bei Senator Harald Wolf bis 2011.

Politik in Verantwortung

Seit 2011 als Stadträtin im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.
Verantwortung für die Themen
– JUGEND & KULTUR 2011-16
– Facility Management ( Hochbau ), Soziales und Kultur 2016-2021
– Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz, Strassen- und Grünflächen seit 2021
– Soziales und Bürgerdienste seit 2023


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