
🟥 Dank geht an die Linksfraktion Berlin, hier Katina Schubert und Franziska Brychcy, die das Thema Unterbringung von Kindern und Familien in Wohnungslosenheimen, sogenannten ASOG Einrichtungen, auf die Tagesordnung gesetzt hat!
Guter, nachdenklicher und Mut machender Start heute Morgen in einer Unterkunft vom Internationaler Bund in Neukölln. Die gute Vorbereitung und qualifizierte Datenlage kommt bei den anwesenden Hauptstadtjournalisten gut an. Einige sind über Dramatik, Quantität und Einschätzung der beiden Jugendstadträte, meine lieben Kolleginnen Camilla Schuler aus Lichtenberg und Christoph Keller aus Mitte überrascht.

Als Sozialrätin aus Martahn-Hellersdorf muss ich die besondere Lage unserer Kolleginnen und Kollegen im Sozialamt noch schärfer fassen:
- die gesamtstädtische Steuerung der Wohnungslosenhilfe = Fehlanzeige
- Transparenz über Zahlen, Personen, Einrichtungen und deren Betreiber und Ordentliche IT Datenbank = Fehlanzeige
- Einhaltung einheitlicher Standards: Guter Wille der sozialen Träger, nicht aber der gewerblichen Pächter, die mit der Vermietung auf Dauer sich die Taschen füllen und Wohnungsnot eher noch zementieren
Auch wenn unsere Bilanz als Sozialamt Marzahn-Hellersdorf nicht schlecht ist:
- Wir haben die meisten Einrichtungen MIT Sozialer Betreuung!
- Wir haben aktuell wieder 200 Plätze neu im 3. Quartal zu den 2000
- Wir haben mit der Hälfte der Einrichtungen Verträge zu Mindeststandards
Können wir nicht zufrieden sein!
Danke für den kollegialen Austausch und wir bleiben weiter dran!
Respekt an die Journalisten: präzise, engagiert und alles einfühlsam erfasst!

neues deutschland
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1193645.berlin-wohnungslosigkeit-das-recht-auf-kindheit.html
taz
https://taz.de/Aufwachsen-in-der-Notunterkunft/!6106599/
Tagesspiegel
https://archive.is/HEyIu
