19.08.25 Dieses Jahr wird einem Künstler gedacht, der zwei großartige Kunstwerke für die Promenade erschuf: Professor Walter Womacka. Die Kunstwerke sind die beiden großen Wandmosaiken „Arbeit“ und „Frieden“. Auf die Ehrungs-Idee kam Martina Polizzi, Leiterin des Stadtteilzentrums der Volkssolidarität.
Nun hat sie die Arbeit – umfangreiche Vorbereitungen für zwei großartige Festwochen.
So sieht das Programm aus:
15. bis 26. September 2025
Stadtteilzentrum in der Marzahner Promenade
Programm
Ausstellung von Gemälden und Grafiken
Mo bis Do 9.00-16.00 Uhr, Fr 9.00-14.00 Uhr
Führungen zu Womackas Mosaik-Friesen
„Frieden“ und „Arbeit für das Glück des Menschen“
18., 19., 23. und 24. September 2025, jeweils um 15 und 18 Uhr
Vorträge
Prof. Dr. Wolf Eisentraut: Die Bedeutung Womackas für die Kunst am Bau in Berlin – Fr 19. September, 19 Uhr
Dr. Simone Tippach-Schneider: Zum Platz Womackas in der Kunst der DDR – 24.September, 19 Uhr
Diskussionsrunde: Stellenwert der Kunsterziehung in der polytechnischen Oberschule mit Petra Pau, Do 18. September, 19 Uhr
Veranstaltung einer Initiative des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte der Volkssolidarität Berlin e.V. in Kooperation mit dem DGB Kreisverband Ost und dem Heimatverein Marzahn-Hellersdorf e.V.

Mosaik „Arbeit“
Fotos: Uta Baranovskyy
Vor 15 Jahren, am 18. September, verstarb Walter Womacka.
In diesem Jahr, am 22. Dezember 2025, wäre er 100 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren will das Stadtteilzentrum, MP 38, in einer Septemberwoche eine Womacka-Ehrung veranstalten.
Der Maler Walter Womacka hat mit seinen Gemälden und Grafiken, insbesondere mit seinen Werken baugebundener Kunst, die sozialistische Kunst in der DDR mitgeprägt.
Einige seiner Gemälde zählen zu den populärsten aus jener Zeit. Großflächige Mosaik-Wandbilder in vielen Städten, so auch am „Haus des Lehrers“ in Berlin, prägen das Stadtbild.
Die Marzahner Promenade hat gleich zwei sehr schöne Werke aufzuweisen.
Die beiden Mosaikbilder „Frieden“ (1988) (Foto oben) und „Arbeit ist das Glück des Menschen“ (1989) gehören zur weitgehend realisierten baugebundenen Kunst beim Aufbau der Großsiedlung Marzahn.
Die Würdigung zu seinem 100. Geburtstag soll dazu beitragen, so Martina Polizzi, Leiterin des Stadtteilzentrums, das künstlerische Werk Womackas den Menschen nahezubringen und zeitgeschichtlich einzuordnen.
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