🟩 Vor Ort gestern Nachmittag
beim Träger Lebensnähe:
Zu den wichtigen Terminen gehört immer, aber gerade auch jetzt unter der Bedrohung von Kürzungen im Haushalt des Landes, das Gespräch mit den Trägern, die im Bezirk für uns Aufgaben erfüllen und im wahrsten Sinne nah am Leben sind. Der Austausch mit dem Träger Lebensnähe war seit langem geplant, denn wie viele weitere Anbieter gibt es die große Sorge der Finanzierbarkeit der Leistungen im Bereich Eingliederungshilfe. Viel Zeit, viele Verhandlungen, Stunden, Emails, Nerven sind in den Vertrag zur künftigen Ausstattung der Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen geflossen. Im April dann die Nachricht: die Verhandlungen zum neuen Rahmenvertrag für die Eingliederungshilfe sind geplatzt. Die im Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) zusammengeschlossenen Anbieter wollten das Ergebnis nicht mittragen. Also alles auf Anfang. Herr Martin Walther, Frau Patz und Frau Müller haben uns noch einmal ausführlich die Bedarfslage von Menschen mit Beeinträchtigung im Bezirk geschildert und die Leistungen der Lebensmittel, die diese an verschiedenen Standorten im Bezirk erbringt. Amtsleiter Filips und ich haben die Gelegenheit genommen, die grundsätzliche Situation im Sozialhaushalt darzulegen, zumal wir gerade auch unter dem frischen Eindruck der Demonstration vor dem Rathaus noch mal deutlich vermittelt bekommen haben, welche Ängste die Träger bewegen. Ich habe mich sehr gefreut, dass Herr Seidel ( l ) von unserem Teilhabe Fachdienst wieder an unserer Seite war und die ganz konkreten Fragen, wie jetzt in der Situation Abrechnung Beurteilung Finanzierung laufen kann, sehr klar und fachkundig beantworten konnte. Alle aktuellen Gespräche werden derzeit Geprägt von der großen Sorge, dass das Land Berlin die Ausgaben für Menschen in Not kürzen und hier Angebote direkt und indirekt reduzieren wird. Vielen Dank für die ausführliche Darstellung den kollegialen Austausch die Führung durch die Räume und allen Kollegen und Kollegen, viel Kraft im Alltag!
( anbei ein Produkt aus den Tagesstätten )

