🟩 Die nGbK Berlin lädt ein am Mittwoch 21.5., 17 – 19 Uhr in den Grünen Pavillon Hellersdorf
Wir reden über ›Leere Shopping Malls und Kaufhäuser: Räume für alle, Räume für alles?‹
Mit Katalin Gennburg (Abgeordnete im Bundestag für Die Linke ), Amelie C. (Initiative „Sorge ins Zentrum“), Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit) und Juliane Witt (Bezirksstadträtin) In Zusammenarbeit mit ›Community Spaces‹ und ›Transferale‹.
Schon vor dreißig Jahren mussten viele Nahversorgungsstätten in den Großwohnsiedlungen Hellersdorf und Marzahn wegen neuer Shopping-Malls schließen. Nun drohen die Malls selbst zu schließen. Auch in der Berliner Innenstadt sind sie gefährdet, ebenso wie die Kaufhäuser Galerie Lafayette, Karstadt und Kaufhof. Leerstand steuerlich abzuschreiben ist ein Auslaufmodell. Peripherie und Innenstadt brauchen dringend neue Ideen für eine sinnvolle Umnutzung des leerstehenden Einzelhandels.
Die Gesprächsrunde greift die wichtige Vorarbeit von Kampagnen wie ›Sorge ins Zentrum‹ und ›Ciudades del Cuidado‹ auf und fragt, wie Bildung, Freiräume, Kultur, Sorgeinfrastruktur und Nahversorgung in den Leerstand in Warenhäusern und Shopping-Malls einziehen könnte. Wem gehören die Malls? Wer entscheidet, was wie genutzt wird? Welche Rolle spielen dabei die Bürger_innen mit ihren Bedürfnissen nach einer sorgenden Stadt?
Die Veranstaltung ist Teil des Pilotprojektes ›Community Spaces‹ und der ›Transferale‹ des Transfer-Hub im Campus Transferale (CaT). Sie findet im Rahmen der Ausstellung ›Sorgende Stadt‹ (15.4. – 28.5.2025) im nGbK-Pavillon ›Klassenzimmer der Zukunft‹ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.
Bild: zur Eröffnung des Pavillions im April