🟥 Für viele Seniorinnen und Senioren in den Siedlungsgebieten ist die Erhöhung der Grundsteuer schwer zu leisten. Das trifft nicht alle BewohnerInnen und Bewohner, aber es gibt durchaus Härtefälle, für die sich der in der letzten Woche erstmals aktive #SIEDLERSTAMMTISCH einsetzt.
Stefan Taube, selbst aktiver Mahlsdorfer, hat hierzu eine Petition gestartet, die ich gern teile, da sie die Anliegen der Menschen im Ostteil aufnimmt und den hier konkrete Hilfe einfordert, wo diese nötig ist !
„Wir Bürgerinnen und Bürger sind in Sorge um die Auswirkungen durch die aktuelle Grundsteuerreform. Insbesondere im Ostteil der Stadt leben viele Menschen seit Jahrzehnten in ihren Familienhäusern und sind durch Erhöhungen ernstlich in Gefahr. Menschen, die von kleinen Renten oder geringen Einkommen leben müssen, insbesondere im Osten, dürfen jetzt nicht zusätzlich unter Druck geraten!
Wir wenden uns an das Berliner Abgeordnetenhaus und fordern eine wirksame Härtefallregelung für alle Berlinerinnen und Berliner, die eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Grundsteuer für ihr selbstgenutztes Wohneigentum erhalten haben.
Der Senat muss unverzüglich Klarheit über die Regelungen schaffen und den Betroffenen Beratungsmöglichkeiten vor Ort in den Bezirken anbieten.
Darüber hinaus ist auch die Umlagefähigkeit der Grundsteuer auf die Miete ungerecht. Von einer Erhöhung der Grundsteuer sind auch hunderttausende Mieterinnen und Mieter betroffen, die die Grundsteuer über ihre Nebenkosten an die Vermieter abführen müssen.
Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht endlich die Umlagefähigkeit auf Mieten abzuschaffen, sonst wird die Grundsteuer-Reform auch die Mieterinnen und Mieter in Marzahn-Hellersdorf und Berlin treffen und zusätzlich belasten.
Der Senat muss sich bei der Bundesregierung für die Mieterinnen und Mieter stark machen und darauf drängen, Umlagefähigkeit in dieser Form abzuschaffen. Setzen Sie sich mit Ihrer Unterschrift dafür ein!“