🟥 Am Freitag haben wir Katalin Gennburg sehr herzlich mit Steuselkuchen und Roter Bowle in Marzahn-Hellersdorf begrüsst. Am Dienstag davor hatte der Bezirksvorstand der Linken einstimmig beschlossen, der Mitgliederversammlung am 7. Dezember 2024 vorzuschlagen, dass die engagierte Stadtpolitikerin, die im Berliner Abgeordnetenhaus sich bereits profiliert hat, für die DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf als Direktkandidatin ins Rennen gehen möge. Mit der Nominierung der streitbaren und in vielen Auseinandersetzungen erprobten Genossin, Mutter, Fachexpertin für soziale Stadtentwicklung – die „aus der Platte für die Platte“ ganz deutlich für den Osten der Stadt sich einsetzt, hat der Vorstand deutlich ein Zeichen gesetzt für den Wahlkampf. Katalin kommt aus Weißenfels, hat ein Gespür für Un/Gerechtigkeit gerade auch im Osten. Ihr Master-Abschluss in Historischer Urbanistik ist eine gute Grundlage für den analytischen Blick, wo es in Stadträumen hapert und warum die städtebaulichen Probleme Armut, Einsamkeit und Ungerechtigkeit befördern. Als ehemalige Sprecherin der Linksjugend Solid hat sie sich den Mut zur Konfrontation bewahrt und spricht aus, was geändert werden muss. Als stellvertretende Landesvorsitzende weiß sie aber auch, wo Kompromisse nötig sind, wo miteinander das Machbare ausgelotet werden.
Die Spannung und den Druck im Wahlkampf kennt sie gut, immerhin hat sie dreimal das Direktmandat für das Landesparlament in Treptow-Köpenick gewonnen. Ihr politisches Gespür für faule Kompromisse hat sie als eine der wenigen dazu gebracht, sich laut und deutlich gegen die Immobiliengeschäfte von Betrüger Benko zu wehren. Für Berlin, für eine Stadt ohne faule Geschäfte. Und sie hatte Recht, wie ihre Gegner, denen die bunte und selbstbewusste Frau ein Dorn im Auge ist, eingestehen mussten. Gleich nach dem gemütlichen Frühstück sind wir gemeinsam zur Aktionen gegen Gewalt an Frauen, uns beiden ein wichtiges Anliegen. Im Anschluss sind wir gleich mit Fritz Gläser gegenüber ins Marktplatzcenter. Ein aktuelles Projekt von Katalin ist die katastrophale Lage in den leer stehenden Einkaufscentern. Einst voller Hoffnung auf Gewinne seitens der Eigentümer errichtet, sind die Häuser nicht nur leere und altmodische Hüllen, sondern täglicher Anlass zur Unzufriedenheit. „Warum stehen die Läden leer, warum sind hier keine sozialen Einrichtungen, warum tut der Staat nichts?“ fragen Anwohner und Ladenbesitzer. Hier im Marktplatzcenter ist die Leere unerträglich, die restlichen Läden leiden. „Hier ein Umbau in Richtung Sorgearbeit, Ver-Sorgung, warum nicht?“ Eigentümerin ist hier die Aroundtown, die derzeit auch die drei Hoteltürme in Lichtenberg an das Land für Geflüchtete vermietet. Klar ist, dass Katalin hier ein super wichtiges Thema aufgreift. Weitere folgen.
Bleiben Sie dran !
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