
🟧 Zum Start ins Neue Jahr war ich am Donnerstag mit einem kleinen Tulpenstrasse diese Woche im #Rathaus #Marzahn.
Wie es eigentlich aussieht mit der Sanierung des Rathauses, die 2019 in Angriff genommen worden ist mit der Zusage der SIWANA MITTEL von 20 Millionen, wird natürlich immer wieder gefragt, Die Frage, wo die derzeitigen NutzerInnen aus dem Rathaus während der Sanierung Platz finden, ist seit 2020 intensiv geprüft worden. Für die KollegInnen der Stadtentwicklung, die hauptsächlich das Rathaus Marzahn nutzen, wurde die Premnitzer Strasse 4, ein leer stehendes, dem Bezirk gehörendes ehemaliges Plattenbauobjekt ausgesucht. Klar war: auch das muss erst einmal saniert werden, dieser Prozess ist quasi vorgeschaltet und wir den Start der Baumassnahme definieren. Ohne Fertigstellung der Premnitzer 4 kein Auszug aus dem Rathaus. Die Sanierung dort geht gut voran, wie man zumindest auch äußerlich sehen kann.
Offen war immer die Frage, wo denn die FRAKTIONSBÜROS unserer #Bezirksverordnetenversammlung ihre Heimat findet werden. Verschiedene Optionen, auch Anmietungen sind abgewogen worden. Die Frage war auch, wann es nun nun losgeht und endlich das erste Gerüst am Rathaus Marzahn stehen kann nach einem sicher auch ambitionierten AUSZUG der Nutzerinnen und Nutzer, dazu gehört nicht nur die BVV, sondern auch das Jugendamt. Die letzten Jahre war immer vom 24. Juni 24 die Rede, der Start hat sich ein wenig verschoben uns ist nun, wie aus der Antwort auf die Kleine Anfrage von Kristian Ronneburg zu lesen ist, eher im Herbst 2924. Offenbar ist nun auch die Entscheidung getroffen, wo die politische Arbeit der BVV, die Büros und die Fraktionen ihren Platz finden werden, in dem bezirkseigenem Gebäude Premnitzer Strasse 11-13, direkt an der S-Bahn barrierefrei erreichbar, wo auch unser Bereich Facility Management sitzt, das Umweltamt und das Wohnungsamt.
🟧 Hier geht es zur Antwort auf die Kleine Anfrage:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-17254.pdf
🟧 Hier berichtet die Berliner Woche darüber:
„Die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen ist in Vorbereitung. Ab Januar 2024 erfolgen dann die gemäß den Vergabevorschriften erforderlichen EU-weiten Ausschreibungen“, teilte die Senatsverwaltung für Finanzen eine Stellungnahme des Bezirksamts auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg mit. Gründe für die Verzögerung gehen daraus nicht hervor. Stattdessen erklärt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, dass das Vorhaben im Zeitplan läge.
Um die Sanierung beginnen zu können, muss allerdings noch ein logistisches Problem gelöst werden. So befinden sich im Rathaus Marzahn unter anderem die Büros der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Stadtentwicklungsamt, die für die Zeit der auf vier Jahre geschätzten Bauarbeiten umziehen müssen. Auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten informierte das Bezirksamt darüber, dass die BVV-Fraktionen und das BVV-Büro in der Premnitzer Straße 13 am S-Bahnhof Mehrower Allee untergebracht werden sollen.
Die Grundinstandsetzung des alten Rathauses, das Ende der 80er-Jahre gebaut wurde, ist unter anderem wegen seines in die Jahre gekommenen Zustands erforderlich. So sind im Gebäudeinneren einige Risse an den Wänden zu sehen. Vorgesehen ist eine energetische Sanierung der Gebäudehülle und Gebäudetechnik sowie die Herstellung eines den aktuellen Vorschriften entsprechenden Brandschutzes. Das Haus soll in Zukunft umfassend barrierefrei sein. Auch sollen die Elektro-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation sowie Decken-, Wand- und Bodenbeläge erneuert werden. Neue Sanitärbereiche sollen eingebaut, der Fahrstuhl bis ins fünfte Obergeschoss erweitert und der zentrale Erdgeschossbereich umstrukturiert werden. Damit sich das Gebäude im Sommer nicht so stark aufheizt, soll ein Schutz eingebaut werden. Auf dem Dach soll zukünftig eine Photovoltaikanlage für Strom sorgen. Auch im Außenbereich soll es Veränderungen geben, beispielsweise verbesserte Treppen und Gehwege, einen barrierefreien Zugang und neue Bepflanzung.
Die Gesamtkosten, die zu Beginn der Planung vor rund sechs Jahren mit 22 Millionen Euro beziffert wurden, haben sich inzwischen auf 35,5 Millionen Euro erhöht. Die 22 Millionen Euro werden aus SIWANA-Mitteln (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds) finanziert. Das Land Berlin hat die weiteren 13,5 Millionen Euro in die Investitionsplanung eingestellt.“
Text: Philipp Hartmann für Berliner Woche