🟧 Wunderbarer Abend am Mittwoch, dem 13.12.2023 in unserer Jugendkunstschule in Hellersdorf. Seit heute ist unsere #Jugendkunstschule Lin Jaldati durch ein Relief & den Schriftzug der Namensgeberin auch außen am Kulturforum erkennbar. Eine Ehrung genau am 111. Geburtstag für eine großartige Künstlerin & Antifaschistin. 2020 hatten Tochter Jalda Rebling und ihre Partnerin und Künstlerin Anna Adam das erste Mal im Bezirksamt ihren Entwurf für ein Gedenkzeichen, das sogenannte Hauszeichen, vorgestellt, welches am Eingang zur Straße aufgestellt werden sollte. Die Anwohner vom Lin Jaldati Weg hatten es zu unserer Bestürzung abgelehnt. Plan B war dann damals, es direkt an der Jugendkunstschule aufzustellen, die mitten im Corona Modus digital mit dem Kultursenator Klaus Lederer, Bürgermeisterin Dagmar Pohle und vielen mehr eröffnet wurde. Lange blieben die Türen in der Pandemie noch zu, gab es Online Kurse. Dennoch wurde auch dann weiter gearbeitet am Plan, Lin Jaldati sichtbar zu machen. Immer wieder erinnerte Jalda Rebling, die hier das künstlerische Erbe der Namensgeberin auch in der pädagogischen Arbeit umgesetzt sehen will. Zu Recht.
Bei einem gemeinsamen Termin 2021 entstand dann die Vorstellung, eine Signatur direkt am Bau zu platzieren. Wieder dauerte es etwas, politische Verantwortung und Leitung wechselten nun ist dies umgesetzt und auch feierlich eröffnet worden. Ein Bild der jüdischen Tänzerin, Künstlerin und ihr Schriftzug verbinden sich mit dem Namen Lin Jaldati Jugendkunstschule.
In einer sehr feierlichen Runde, organisiert von Leiterin Deborah Brggmnn, wurde nun am Mittwoch der Schriftzug eingeweiht. Sehr berührend war die Auswahl der Musikstücke und der Künstlerinnen, die neben Jalda Rebling selbst die musikalische Erinnerung darboten. Der Dank geht an unsere Musikschule unter der Leitung von Yvonne Moser. Zum Auftakt konnte das Ensemble der Kinderoper unter der Leitung von Regina Lux-Hahn beweisen, dass sie den Auftrag angenommen haben und hier das Haus als Kinder jugendliche Schülerinnen und Schüler mit Leben füllen.
Auch einige Künstlerinnen aus dem Bezirk wie Birgit Schoene nutzten die Gelegenheit, hier im Gedpräch mit seiner Excellenz, Herrn Ronald van Roeden, dem Botschafter der Niederlande. Sowohl er als auch der Berliner Staatssekretär Oliver Friederici haben in ihren Vorträgen das Leben, den Kampf und den Auftrag von Lin Jaldati noch einmal sehr präzise zusammen gefasst. Neben Kollegen Kulturstadtrat Stefan Bley habe ich in meinem Beitrag Bezug genommen auf das hier und jetzt, unsere Demonstration am Wochenende gemeinsamer der Ausschussvorsitzenden vom Kulturausschuss, Regina Kittler, die ebenfalls hier Wenn wir bewusst den Namen einer jüdischen, von den Nazis verfolgten Künstlerin, die in der DDR gelobte Künstlerin – aber auch unbequeme Mahnerin war, voran zu stellen, ist das ein Zeichen, wie wir als Bezirk uns positionieren.
Danke!
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