🟧 Vor Ort im TEAM STANDESAMT
Neben vielen Terminen im Bezirk, bei Vereinen und Trägern der sozialen Arbeit, sind die Treffen, Beratungen und Treffen mit den Mitarbeiterinnen der #Verwaltung in meiner Verantwortung wichtig. Zwei Stunden bin ich letzte Woche beim #Standesamt gewesen, welches seit Jahren zu den Bereichen gehört, wo die Anforderungen ständig wachsen.
Eine engagierte Truppe von Frauen, sehr reflektiert, wissend um den großen Druck von aussen. Von der steigenden Zahl der Geburten und der Anerkennung über die Vorbereitungen zur Hochzeit bis zur Sterbeurkunde „von der Wiege bis zur Bahre“ müssen sie da sein.
Fachlich präzise nennt sich das „Standesbeamte in Allzuständigkeit“. Verlangt große und umfassende Sachkenntnis, ständige Bereitschaft zum Lernen, was gerade an neuen Rechtsänderungen geschieht und Voraussetzung ist. Seit 10 Jahren gibt es verschiedene Ansätze, wie das Team unterstützt werden kann. Wenig davon konnte bislang stabil Entlastung schaffen. Gut ist, dass Raum und Arbeitsplatzbedingungen gegeben sind, das ist nicht in allen Ämtern der Fall. Zur Zeit steht auch ein Staffelstabwechsel in der Leitung an, bedeutet leider, dass eine erfahrene und herzliche Leiterin den Bezirk Ende des Jahres in dne Ruhestand verlassen wird. Spannend wie immer zu hören, wie die meisten zu uns gekommen sind, warum Menschen hier im Bezirk arbeiten, was sie bewegt, was sie ändern wollen. Ganz vorn steht die nicht zufrieden stellende Digitalisierung, denn wenn etwas Zeit frisst und Nerven, dann die vielen Papiere. Mit der Alterung im Bezirk leider auch verbunden ist die Zunahme der Sterbefälle. Hier ist derzeit der Fokus auf der Bearbeitung der Urkunden. Ebenso muss die Übergabe der Einbürgerung an das Land vorbereitet werden, das Abgeordnetenhaus hat Ende Juni den Beschluss gefasst, dass diese Leistung durch das Land übernommen wird. Jeder einzelne Vorgang muss aufgearbeitet und übergeben. Großen Respekt habe ich angesichts der Geschichten von Angriffen auf die Mitarbeiterinnen, wie ruhig und gelassen diese auch mit unzufriedenen Bürgern und deren Anliegen umgehen- müssen. Die Themen und Wünsche für den politischen Raum nehme ich mit in die Runden mit dem Land und Frau Klement, die uns jetzt in Marzahn-Hellersdorf versuchen wird.
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