🟩 Montag Morgen Start in der Nachbarschaft, heute in Hellersdorf unterwegs: vor dem Stadtteilzentrum vom SOS-Familienzentrum Berlin nochmal der Blick auf die zerstörte Fahrradservicesäule. Der Leiter des Hauses, Herr Walther, war heute den ersten Tag wieder da und hatte noch keinen Blick auf die Zerstörung geworfen. Keine schöne Rolle, die Überbringerin solch schlechter Nachrichten zu sein. Wir diskutieren bei einem Kaffee lange über Entmutigung, wenn was nichts wird, trotz vieler Mühen. Da derzeit eine unbesetzte Stelle ist, natürlich über den Fachkräftemangel, der auch hier im Haus zu spüren ist, und über den Bedarf an wichtigen FAchkräften, denn für die wichtige Arbeit mit den bedürftigen Personen, den Nachbarn, den Familien, fehlt es an Personal. Auch in dieser Woche gibt es, finanziert über das #netzwerkderwaerme warmes Mittagessen im Stadtteilzentrum. Erneut sprechen wird darüber, was es bedeutet, wenn diese Leistung ab Januar nicht mehr durch das Land finanziert wird. Ich hoffe, dass die Träger, die ich im Sommer dazu gesprochen habe, gemeinsam mit dem DPW auch ihre Stimme gegenüber dem Abgeordnetenhaus erheben.
Dazu gibt es eine längere Debatte um Zeitmanagement, wie viel Zeit eben für die direkte Gespräche bleibt, wie viel für Vernetzungstreffen auf den unterschiedlichen Ebenen. Nach der nachdenklichen Stunde Austausch mit unseren Kollegen Frau Schlüßler und Herr Dormann bin ich erstmal rüber zum Quartiersmanagement Alte Hellersdorfer. Auch hier ein offenes Tor. Sie lassen sich von mir berichten, was vor sich gegangen sind und wir überlegen, wie darauf am besten zu reagieren ist. Im Anschluss bin ich noch beim Mehrgenerationenhaus Buntes Haus, um den lieben jungen Teamkollegen eine Freude zu machen mit Apfelmost, gestern gesammelt im Botanischen Volkspark Blankenfelde – jetzt bereits in Flasche gibt es Apfelsaft. Lasst es Euch schmecken !
