Seit zehn Jahren setze ich mich als Stadträtin für Soziales, Kultur und Immobilien für Marzahn-Hellersdorf ein. Jetzt möchte ich politische Verantwortung für das gesamte Bezirksamt übernehmen und bitte dafür um Vertrauen. Ich möchte eine Bezirksbürgermeisterin sein, die für alle da ist: für die langjährigen und für die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die junge Generation ebenso wie für die ältere – für alle, die in unserem schönen Bezirk leben. Dabei sind für mich die Prinzipien klar: Augenhöhe, Transparenz und Diskussion. Lassen Sie uns einander zuhören und Marzahn-Hellersdorf gemeinsam gestalten. Es gibt leider zu viele, die Ängste schüren und spalten wollen. Allen, denen das genauso wie mir gegen den Strich geht, sage ich: Wir sind mehr, und wir lassen unserem Bezirk nicht die Vielfalt und den Zusammenhalt nehmen!
Das sind meine neun Punkte für ein lebenswertes, hoffnungsvolles Marzahn-Hellersdorf:
Bezahlbares Wohnen für alle: Wir sichern mit den städtischen Wohnungsgesellschaften und un-seren Genossenschaften faire Mieten und setzen Neubauziele solidarisch um, ohne dass Lebensqua-lität verloren geht.
Mehr Tempo für die soziale Infrastruktur: Wohnungen werden schnell hochgezogen, während Kita- und Schulplätze noch fehlen. Wir entlassen den Senat nicht aus der Verantwortung und beschleunigen die Verfahren zum Bau neuer Grund- und Oberschulen.
Gute Bildung für alle: Schule muss Raum für Lernen sowie für Freizeit, Sport und Spiel sein. Wir stärken Ganztagsschulen und Gemeinschaftsschulen. Sehr wichtig: keine überfüllten Schulen, saubere Klassenräume, ausreichend Lehrerinnen und Lehrer sowie eine umfassende Digitalisierung.
Klimaschutz und mehr Grün: Mit einem Rat aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern werden wir anspruchsvolle Maßnahmen zum Schutz des Klimas auf den Weg bringen. So stärken wir die Demokratie und lösen Konflikte auf lokaler Ebene.
Gesundheit ist keine Ware: Die Corona-Pandemie hat uns gelehrt, dass man am hohen Gut der Gesundheit nicht sparen darf. Für den Bezirk werden wir verstärkt um mehr Haus- und Fachärzte werben.
Weg mit den Stolperfallen: Unsere Gehwege befinden sich in einem schlechten Zustand. Wir werden aus alternden Kiezen komplett barrierefreie Kieze machen.
Nicht länger Schlusslicht beim Radverkehr: Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dringend notwendig. Als Bezirksbürgermeisterin möchte ich, dass sich alle von jung bis alt sicher auf dem Rad bewegen können.
Mehr Angebote im öffentlichen Nahverkehr: Wir brauchen nicht nur dichtere Takte bei Bus und Bahn, sondern auch neue Angebote wie Rufbusse, die insbesondere das Siedlungsgebiet besser anbinden.
Ein Freibad: Lange wurde es versprochen, jetzt muss das Freibad mit überdachter Schwimmhalle in unserem Bezirk endlich kommen.
Das sind einige meiner Ziele. Nicht nur dazu möchte ich mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, sondern auch darüber, welche Probleme oder Herausforderungen sie bewegen. In den nächsten Wochen werden wir uns hoffentlich oft über den Weg laufen – am Infostand, auf der Tour mit dem Lastenrad oder auf dem Wochenmarkt.